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Oft unterschätzt - der Subaru Forester
Der Subaru Forester ist eines der meistverkannten Fahrzeuge, welches gleichermassen als 'normaler PKW' mit dem für diese Klasse gewohnten Komfort aufwarten kann, aber auch als Overlander mit Dachzelt oder als Zugfahrzeug von Wohnwagen bis 2000 KG (realistisch 1500 kg...) eine gute Figur macht.

Mit einigen Erweiterungen (siehe nachfolgende Erläuterungen) ist er als Offroader selbst für schwierigeres Gelände durchaus geeignet, und muss sich auch hinter 'echten' Geländegrössen nicht verstecken. Mit einem Sandfaktor von über 13 ist er zudem Sahara-tauglich. Diese Eigenschaften verdankt er primär dem technisch überlegenen symetrischen, permanenten Allradantrieb, dem modernen X-Mode (Geländemodus), und dem im Gegensatz zu den Ikonen des Fachs geringen Gewichtes, der überschaubaren Aussenmasse und dem relativ kurzen Radstand.

Und, was sehr selten offen gesagt wird, die Tatsache, dass beim Forry Schäden wesentlich günstiger zu beheben sind, und gelegentliche Schrammen oder Kratzer durch streifende Äste weniger hemmend wirken als bei teuren Prestige-Offroadern 😉.

Deshalb habe ich mich als 'eingefleischter' Subie-Fan dazu entschlossen, meine Kenntnisse und Erfahrungen zu folgenden Themen mit anderen Interessierten zu teilen:
Tipps, Undo's was der Forry mag und was nicht
         Aktuell      Neu konstruiert: Offroad-Innenausbau
Sept. 2025: Für die Zeit des Jahres, in der der Winter-Rückbau nicht ausreichend ist, die Overlanding-Einrichtung aber zu schwer und zu voluminös, benötige ich ein speziellen Offroad-Ausbau.
Hier liegt der Schwerpunkt in der sicheren Unterbringung von über 150 Kg Bergematerial sowie Reparaturmaterial und Werkzeg, auch wenn es heftig rumpelt. Dazu gehört auch ein leichter Dachträgeraufbau zur sicheren Aufnahme der Sandbleche, der Arbeitslichter und der Funkantenne.
Dank der mit allen Ausbaustufen kompatiblen Befestigungseinrichtung am Fahrzeugboden kann äusserst rasch zwischen der Wintervariante, der Overlanding-Einrichtung und dem Offroad-Ausbau gewechselt werden. Zentral und entscheidend für den raschen Wechsel ist das völlig neue Schalt- und Stromversorgungsmodul. Dieses wird noch separat im Detail beschrieben.
Neu findet das Ersatzrad im Fahrzeuginneren im Heckbereich Platz, anstatt auf dem Fahrzeugdach. Dadurch kann ein wesentlich leichterer Dachträgeraufbau gewählt werden, was zur Reduktion des Gesamtgewichtes beiträgt. Zudem wird der Luftwiderstand reduziert, wodurch ein tieferer Treibstoffverbrauch sowie eine etwas geringere Belastung des CVT-Getriebes erzielt wird.

Highlights:
  • Ein für Offroadfahrten extrem wichtiger, tiefer Schwerpunkt wird (nebst dem flach bauenden Boxer-Motor) durch Unterbringung der kompletten, schweren Bergeausrüstung unter dem Transportboden im Heck.
  • Schwerlastauszug (50 Kg) für Kompressor-Kühlbox 40L
  • Stromversorgung 12 / 220 V permanent (13-polige 1-Stecker-Konstruktion)
  • Über den gesamten Bodenbereich sind ausreichend Airlineschienen zum sicheren Verzurren von Ausrüstung und Gepäck montiert.
  • Schnell zugängliche und gesicherte Transportvorrichtung für den Ersatzreifen im hintersten Heckbereich ohne störenden Einfluss auf die Beladung.
  • Die hintere Rücksitzbank bleibt durch die zweiteilige Konstruktion des Transportbodens bei Bedarf weiterhin nutzbar.
  • Die zweiteilige Bodenkonstruktion, welche vom Heckdeckel bis zu den Vordersitzlehnen reicht, ist so ausgelegt, dass sich bei einem Heck-Crash die hintere Platte unter die vordere schiebt. Damit wird verhindert, dass nicht die ganze (starre) Konstruktion gegen die Vordersitze gedrückt wird, was zu erheblichen Verletzungen führen könnte.

 
         Aktuell    OffRoad 2 - Training TCS Hinwil
Gerade wenn man häufiger alleine oder zumindest nur mit einem einzelnen Fahrzeug unterwegs ist, macht es Sinn, von Zeit zu Zeit die die fahrerischen Fähigkeiten und die Grenzen des eigenen Fahrzeuges erneut auszuloten.
Also habe ich am Sonntag, 13. Oktober 2024 mit meinen Subaru Forester das TCS Offroad 2 Training im TCS Verkehrssicherheitszentrum Betzholz / Hinwil ZH absolviert.
Die Erfahrungen teile ich gerne mit Dir, und habe dazu ein kurzes Video zusammengestellt, welches den Parcours näher vorstellt.
   
Overlanding bedingt Offroadfähigkeit
Sobald man plant, seinen Subaru Forester auch für's Overlanding einzusetzen, kommt man um eine moderate Erweiterung der Offroad-Tauglichkeit nicht mehr herum.
Obwohl der Subaru über einen der wohl weltbesten 4 x 4 Antriebe mit symmetrischer Kraftübertragung verfügt und mit dem systembedingt tieflbauenden  Boxermotor über einen herausragend guten Kippwinkel verfügt, ist er halt doch unverkennbar mehr ein Crossover oder SUV als ein Geländewagen.

Mit ein paar nicht einmal allzu teuren Eingriffen, welche dem Forry trotzdem die Alltagstauglichkeit nicht nehmen, lässt er sich zu einem erstaunlich potenten Geländefahrzeug erweitern, das sich vor den grösseren, schwereren und weitaus teureren 'echten' Offroadern keinesfalls verstecken muss.
Ganz im Gegenteil, dank seinem wesentlich geringeren Gewicht, weniger Gesamthöhe und Breite, einem kürzeren Radstand, tiefem Schwerpunkt und einer hohen Zuverlässigkeit ist er selbst für etablierte "Grössen" wie den Land Rover Defender, Toyota LandCruiser, Nissan Patrol und natürlich auch die unzähligen Pickup Varianten, die gerne als Overlander eingesetzt werden, ein ernst zu nehmender Konkurrent. Nicht zuletzt deshalb ist er in den Outback von Australien, aber auch in den USA auch im härteren Gelände recht weit verbreitet.

Aber wie gesagt, ein paar (in der Schweiz MFK-fähige) Erweiterungen sind für die Verwandlung vom 'normalen' PKW in ein überzeugend geländegängiges Fahrzeug schon angebracht:
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