Elektrotechnik
Overlander-Umbau
Elektrotechnik
Ohne Strom geht heute nichts mehr. Das gilt natürlich auch für viele Bereiche im Overlanding
Stromquelle & Stromverteilung
- LiFePO4 - 100 Ah - 12V (Versorgungsbatterie, hinter Fahrersitz, in Batteriekasten)
- Hauptschalter Ein/Aus auf Batteriekasten
- Spannungsanzeige auf Batteriekasten
- Zuführung von Trennrelais (mit Alternator-Ladeverbindung), 60A Sicherung im Motorraum
- Batterie-Ladegerät 220V 30A für Direktladung ab externer Stromquelle
- Wechselrichter 12V DC zu 220V AC; 300W reine Sinuswelle, mit FI Schutzschaltung 30 mA

- Verteilerkasten für Relais und Kabelverbindungen / Stecker

Zentraler Sicherungskasten 12V (Flach Sicherungen) unter Heck-Schwerlastauszug links mit 12 Anschlüssen für:
- Dachzelt-Stromversorgung (Licht, Handy Ladung etc.)
- Kompressor-Kühlbox
- Reifenfüll-Kompressor
- Frischwassertank-Pumpe (12V) und Wasserhahn-Schaltung
- 1 x USB 3.0, 2 x USB-C und 1 x Zig.Anzünder Buchse
- 1 x 3fach Drahtlitzen Klemm-Steck Anschluss


- Hauptsicherung 60A (zwischen Batterie und Sicherungskasten/Verteiler)

ACHTUNG! Vorsicht wenn Du Stromleitungen im Bereich des Daches, oberhalb Türen zwischen A-, B- und C-Säule, verlegst. Beachte unbedingt, dass in diesen Bereichen auch die Verbindungen zu den Aribags, oder Teile der Airbags (z.B. Windows-AB) selbst, montiert sind. Deshalb muss die eigene Verkabelung zwingend dahinter, d.h. unmittelbar am Dachblech entlang, verlegt werden. Sonst kann der Airbag im Notfall aufgrund der davor verlegten Kabel nicht oder nur unkontrolliert ausgelöst werden und die Passagiere zusätzlich gefährden.
Damit Werkstätten über meine Ergänzung von Kabeln im Strang informiert sind, habe ich im entsprechenden Bereich einen Hinweis angebracht.Zentrale Schalt- und Stromversorgungskonsolen
Schaltkonsole mit separaten Schaltern für
- S1: 2 Front Dach-Arbeitslichter Hella Valuefit
- S2: 1 Heck Dach-Arbeitslicht Hella Valuefit
- S3: 2 Innenraum LED Lampen Cockpit und Längs Heck/Laderaum
- S4: < frei >
Stromversorgungskonsole mit 2 separat geschalteten Gruppen an Zündung und Dauerplus Versorgungsbatterie LiFePo4
- mit 12V Anschlüssen USB, USB-C (PD)
- 3fach Draht-Klemmanschlüsse 12V
- 12V Zig. Anzünder Steckdosen
- Spannungsanzeigen für Starter- und Zusatzbatterie

Zusatzbeleuchtung Innenbereich
- 2 LED-Leuchten für hinteren Heckbereich (an Heckklappe, mit ein/aus Schaltern)
- 1 LED-Leuchte Cockpit (mit ein/aus Schalter, zusätzlich über zentrale Schaltung im Cockpit, Anschluss C)
- 1 LED-Längsleuchte im vorderen/zentralen Heckbereich (mit ein/aus Schalter, zusätzlich über zentrale Schaltung im Cockpit, Anschluss C)

Zusatzbeleuchtung Aussenbereich
2 Hella ValueFit Arbeitsscheinwerfer Front (3000 Lumen)


Kommunikation (Funk)
CB-Funk für long-range Notfall-Kommunikation
Gerade in vielen Overlanding-Gegenden fern ab von jeder Zivilisation ist oftmals die Handy-Netzabdeckung sehr mangelhaft bis gar nicht vorhanden. Für diese Fälle wird üblicherweise der CB-Funk (27 MHz / 11m Band) als Mittel der Wahl eingesetzt, da die Kurzwellen ohne Relaisstationen wie sie das Mobilfunknetz im UKW-Bereich benötigt, relativ flach im Gelände übertragen und somit eine deutlich bessere Reichweite haben (auf offenem Gelände mit der richtigen Antenne 10 - 30 Km)
Die internationale Notruf- und Trucker-Kanal ist AM-Kanal 9, und für Overlander und Offroader der FM-Kanal 16, über welche im Notfall die besten Chancen für rasche Hilfe zu erwarten sind.
--> Die oftmals über 1,5 Meter langen Antennen sind übrigens keine Angeberei, sondern für eine optimale Reichweite der Funkstrahlen notwendig.

Ich nutze das Midland Alan 42DS. Dieses kann stationär und mit einem externen Mikrofon und Stromzufuhr ausgerüstet, und an eine externe Antenne angeschlossen, betrieben werden. Es kann aber auch für den mobilen Einsatz mit aufgesteckter (kürzerer) Antenne, Batteriebetrieb und dem integrierten Mikrophon genutzt werden. Das Gerät verfügt über 40 Kanäle mit AM und FM Modulation, ohne Seitenbänder (USB und LSB).
CB-Funkgeräte müssen (zumindest in der Schweiz und dem Grossteil von Europa) weder angemeldet werden, noch braucht es eine Lizenz.
2 Handfunkgeräte für die Kommunikation zwischen Fahrer und Helfern
Zur einfachen Verständigung mit einem als Einweiser tätigen Mitfahrer in speziell schwierigen Passagen nutze ich zusätzlich 2 Motorola Handfunkgeräte im 500 MHz Bereich. Auch diese Geräte sind weder Lizenz- noch Anmeldepflichtig.