Das Reisefahrzeug
Trailbase Touring
Tolle 4 x 4 OffRoad-Reisen treffen auf Pragmatismus
Die Offroad-Zeitschriften berichten ausschliesslich über sie, Offroad-Events werden von ihnen beherrscht, und so richtig hartgesottene Offroad-Fans beachten nur sie, die mächtigen, heroisch anmutenden, das pure Abenteuer verkörpernden 'richtigen' Geländewagen wie Landrover Defender, Jeep Wrangler / Rubicon, Toyota Landcruiser oder Pickup's wie den martialischen Dodge RAM und jede Form von Offroad-Campern vom Schlag des 4 x 4 Iveco Daily. Und nicht zuletzt auch schwere LKW's für's Gelände...
Dass aber, richtig auf- und umgerüstet, ein ökonomisch wie ökologisch sinnvoller Crossover oder SUV denselben Zweck ohne Abstriche auch erfüllen kann, wird, zumindest in der Europäischen Offroad-Szene, völlig ausgeblendet.
Dabei überzeugt gerade der Forry mit vielen wesentlichen Vorteilen. Neben einem
- wesentlich geringeren Gewicht,
- einem tieferen Schwerpunkt,
- besserer Lenkradeinschlag / geringerer Wendekreis (schwieriges Reversieren entfällt sehr oft!)
- schmalerer Karosserie,
- in der Höhe selbst mit Dachladung meistens Parkhaustauglichkeit, und
- gegenüber vielen Gelädefahrzeugen mit Leiterrahmenkonzept wesentlich bessere Unfallsicherheit (Euro NCAP 5*)
Aber dennoch: Der Forester lässt sich gleichermassen als OffRoad-Gerät, Dachzelt-Overlander, Wohnwagen-Zugfahrzeug und auch als Alltagsauto einsetzen.
Das Ganze hat natürlich auch ein ABER:
- Für das Overlanding die relativ geringe Zuladung von ca. 420 KG
- bei voller Zuladung eingeschränkte Steigfähigkeit aufgrund der relativ schwachen Motorisierung. Um die 25 Grad (= über 40%) sind aber dennoch möglich
Da ich vom Camping mit Wohnwagen einen gewissen Komfort gewohnt bin, habe ich viele zusätzliche Ausbauten vorgenommen, welche unter Overlander-Umbau näher beschrieben ist.