Direkt zum Seiteninhalt

Grundausbau Zugfahrzeug - subaru-offroad.ch

Menü überspringen
Menü überspringen

Grundausbau Zugfahrzeug

Trailbase Touring
Auch Trailbase Touring Reisen gestaltet sich angenehmer, wenn gewisse Anpassungen am Offroad-Fahrzeug vorgenommen werden. Denn gerade bei Tagestouren off-the-road muss nebst dem schweren Bergematerial sinnvollerweise auch einiges an Begleitmaterial mitgeführt werden.
Und das ist kein Klacks. Nur schon das Bergematerial kann oft deutlich über 100 KG auf die Waage bringen. Und nebst genügend Getränken gehört auch ein Lebensmittel-Vorrat für 1 - 2 Tage unbedingt dazu.
Weshalb?
Bei Offroad-Trails an abgelegenen Orten ist im Fall eines Fahrzeugausfalls nicht immer mit schneller Hilfe zu rechnen, und nicht jede Panne kann mit Bordmitteln behoben werden. Aus demselben Grund ist auch umfangreiche First-Aid / Paramedic Ausrüstung und die wichtigsten Werkzeugen und Ersatzflüssigkeiten, auf das Fahrzeug abgestimmt, im Bordgepäck sinnvoll.
Und das Ganze ist dann auch noch so unterzubringen, dass es auch auf sehr ruppigen Passagen nicht im Fahrzeug umherfliegt, und alles rasch erreichbar ist. Deshalb drängt sich drängt eine spezielle Lösung für die Unterbringung fast auf.
Kombinierter Innenausbau
Material
  • Siebdruckplatten 19mm
  • Airlineschienen mit Zurrösen und ausreichend Gurten
  • Schwerlastauszug (50KG Tragkraft)
  • Passagierschutz-Gitter hinter Vordersitzen

Einteilung
  • Unterflur
    • Bergematerial
    • Werkzeug
    • Pannen-Material (inkl. Überbrückungskabel), Triopan
       

  • auf Plattenboden Heck
    • Befestigungssystem Ersatzrad (Identisch zu den montierten 4 Rädern!)
    • gesicherte Stellmöglichkeit für RAKO-Boxen
    • Auszugboden 50 cm (60 Kg belastbar) für Dometic Kompressor-Kühlbox (40L)
    • Hi-Lift Jack 120 cm
            

  • unter Plattenboden hinter Vordersitzen
    • 12V / 120 Ah LiFePO4 Batterie für autarke Bordstromversorgung
    • Sicherungskasten und Verteilsystem 12V
    • 12V auf 220V Wechselrichter (300W reine 50 Hz Sinus)
    • mobiler Luftkompressor 160L/Min. 150 PSI/10,3 Bar; ARB Deflator für schnelles Luftablassen
              

Grund für die Platzierung des Reserverades: Kein Platz in der Heckmulde (Original nur Notrad, Offroad schlicht unbrauchbar!), auf dem Dach aufgrund Luftwiderstand keine Option.

Obwohl dadurch sowohl zusätzlich Platz verfügbar würde und das Gewicht gesenkt, verzichte ich darauf, die Rücksitze auszubauen. Der Grund liegt darin, dass sich die Querplatte hinter den Vordersitzen (auf den Rücksitzen) mit nur 4 Schrauben entfernen lässt und so die Rücksitzbank ohne weitere Anpassung sofort wieder nutzbar ist. Sowohl der Schwerlastauszug als auch das Ersatzrad können auch dann unverändert am Ort bleiben. Und die Batterie lässt sich ebenfalls mit einem Handgriff entfernen. Zudem dämmen die Rücksitze die Geräuschkulisse ziemlich wirkungsvoll.

Sicherheitshinweis: Die hintere und vordere Platte liegen absichtlich etwas unpraktisch scheinend übereinander und sind nur leicht verschraubt, gerade genügend, dass sich bei ruppigen Offroadfahrten nichts lösen kann, aber nur so stark, dass sich im Fall eines Heckcrashs das Konstrukt nicht in die Vordersitze bohrt, sondern die Heckplatte sich ein Stück weit unter die vordere Platte schiebt. Das gibt etwas "Puffer"


Zusatzausrüstung
Der Grundausbau bildet die Basis für eine ganze Reihe von Ergänzungen, welche meinen Subie auch solo zu ausgedehnten, ganztägigen Expeditionen befähigen, wenn nötig bis weit in die Nacht hinein.
Dachträger - auch das noch??
Ein sehr wichtiger Punkt geht oft vergessen. Es ist darauf zu achten, möglichst wenig Material auf dem Dach zu transportieren, da Dachgepäck viel Luftwiderstand und Verwirbelungen erzeugt, was gerade auf langen Autobahnpassagen zu einem deutlichen Mehrverbrauch führt, und Motor und Getriebe in eine spürbar höhere Temperatur-Region bringt.

Deshalb packt man sinnvollerweise nur möglichst wenig Material, vor allem Sperriges und / oder leichtes, aufs Dach.


Wenn man nun betrachtet, welche Auswirkungen schon relativ geringe Steigungen auf die notwendige Leistung haben, ist es verständlich, dass auch unnötiger Luftwiderstand möglichst verhindert werden sollte.

Die Berechnungen basieren auf dem Subaru Forester SJ 2.0 (FB20) mit 2000 KG Gesamtgewicht (bei 20°C Aussentemperatur, Reifen Yokohama Geolandar AT G015) sowie meinem 1,5 T Wohnwagen Hobby 540 UL  mit normaler LT Sommerbereifung- also mit einem zGG von 3,5 Tonnen.




 

Und praxisgerecht umgesetzt und mit verschiedenen zu überwindenden Steigungen und der maximal verfügbaren theoretischen Leistung in kW des Zugfahrzeuges ergänzt:


Wer mehr zum Leistungsbedarf, den Auswirkungen von veränderten Bedingungen wie dem Austausch der leichten AT-Bereifung durch Offroad-Reifen (BF Goodrich All Terrain T/A K02) oder der Montage von Dachträger mit Ladung erfahren möchte, kann hier unter Beachtung des Copyright meinen entsprechenden Flyer downloaden:



Zurück zum Seiteninhalt