Aktuell Gesperrte 4x4 Strecken in den französichen Nordwest-Alpen (Haute Maurienne)
Juni 2026: Defintiv vorbei sind 4x4 Offroad-Fahrten in den Gebieten der Haute Maurienne (Col de la Met etc.).
Aufgrund der vielen in den Foren unklaren Informationen, ob wann und wie die Offroadstrecken im Val Cenis wieder befahrbar sein werden, habe ich bei Betreiberin und dem Bürgermeisteramt von Val Cenis schriftlich nachgefragt. Die Antwort ist klar: KEINE OFFROAD FAHRTEN MEHR IM GESAMTEN VAL CENIS SKI-GEBIET (wobzu auch der Col de la Met gehört).
Anfrage:
Envoyé : mercredi 17 juin 2026 19:08
Objet : Demande d'information – accès 4x4 à la piste du Col de la Met
Objet : Demande d'information – accès 4x4 à la piste du Col de la Met
Madame, Monsieur,
En tant qu'exploitant du domaine du Mont-Cenis, vous êtes, sauf erreur de ma part, gestionnaire des pistes et chemins de service desservant les remontées mécaniques du secteur.
Je prépare une sortie dans la région cet été et je souhaiterais savoir si la piste d'accès au Col de la Met (chemin de service du télésiège, au départ des abords du Col du Mont-Cenis) peut être empruntée par un véhicule 4x4 de tourisme, ou si son usage est strictement réservé à vos véhicules d'exploitation. Je préfère m'en assurer auprès de vous avant tout déplacement.
Le cas échéant, auriez-vous connaissance, dans le secteur, d'itinéraires non revêtus ouverts et autorisés à la circulation des 4x4 de loisirs? Je souhaite évidemment respecter pleinement la réglementation ainsi que vos consignes d'exploitation et de sécurité, d'autant que des travaux sont actuellement en cours sur le domaine.
Je vous remercie par avance de votre retour et vous prie d'agréer, Madame, Monsieur, mes salutations distinguées.
Yves Gysling
Die Antwort:
Bonjour Monsieur.
Malheureusement je dois vous répondre que dans notre secteur, Haute-Maurienne, la totalité des chemins 4X4 sont interdits à la circulation sauf ayant droits (Exploitant domaine skiable/Agriculteur/ONF/ETC…)
Mais n’hésitez pas à venir tout de même en Haute-Maurienne ce territoire est extraordinaire et ses habitants très sympathiques !!!
Merci d’avoir pris le soin de demander.
Excellente journée.
Max CHARON mcharon@valcenis.ski
Aktuell Neu konstruiert: Offroad-Innenausbau
Sept. 2025: Für die Zeit des Jahres, in der der Winter-Rückbau nicht ausreichend ist, die Overlanding-Einrichtung aber zu schwer und zu voluminös, benötige ich ein speziellen Offroad-Ausbau.
Hier liegt der Schwerpunkt in der sicheren Unterbringung von über 150 Kg Bergematerial sowie Reparaturmaterial und Werkzeg, auch wenn es heftig rumpelt. Dazu gehört auch ein leichter Dachträgeraufbau zur sicheren Aufnahme der Sandbleche, der Arbeitslichter und der Funkantenne.
Dank der mit allen Ausbaustufen kompatiblen Befestigungseinrichtung am Fahrzeugboden kann äusserst rasch zwischen der Wintervariante, der Overlanding-Einrichtung und dem Offroad-Ausbau gewechselt werden. Zentral und entscheidend für den raschen Wechsel ist das völlig neue Schalt- und Stromversorgungsmodul. Dieses wird noch separat im Detail beschrieben.
Neu findet das Ersatzrad im Fahrzeuginneren im Heckbereich Platz, anstatt auf dem Fahrzeugdach. Dadurch kann ein wesentlich leichterer Dachträgeraufbau gewählt werden, was zur Reduktion des Gesamtgewichtes beiträgt. Zudem wird der Luftwiderstand reduziert, wodurch ein tieferer Treibstoffverbrauch sowie eine etwas geringere Belastung des CVT-Getriebes erzielt wird.
Highlights:
- Ein für Offroadfahrten extrem wichtiger, tiefer Schwerpunkt wird (nebst dem flach bauenden Boxer-Motor) durch Unterbringung der kompletten, schweren Bergeausrüstung unter dem Transportboden im Heck.
- Schwerlastauszug (50 Kg) für Kompressor-Kühlbox 40L
- Stromversorgung 12 / 220 V permanent (13-polige 1-Stecker-Konstruktion)
- Über den gesamten Bodenbereich sind ausreichend Airlineschienen zum sicheren Verzurren von Ausrüstung und Gepäck montiert.
- Schnell zugängliche und gesicherte Transportvorrichtung für den Ersatzreifen im hintersten Heckbereich ohne störenden Einfluss auf die Beladung.
- Die hintere Rücksitzbank bleibt durch die zweiteilige Konstruktion des Transportbodens bei Bedarf weiterhin nutzbar.
- Die zweiteilige Bodenkonstruktion, welche vom Heckdeckel bis zu den Vordersitzlehnen reicht, ist so ausgelegt, dass sich bei einem Heck-Crash die hintere Platte unter die vordere schiebt. Damit wird verhindert, dass nicht die ganze (starre) Konstruktion gegen die Vordersitze gedrückt wird, was zu erheblichen Verletzungen führen könnte.
Aktuell OffRoad 2 - Training TCS Hinwil
Gerade wenn man häufiger alleine oder zumindest nur mit einem einzelnen Fahrzeug unterwegs ist, macht es Sinn, von Zeit zu Zeit die die fahrerischen Fähigkeiten und die Grenzen des eigenen Fahrzeuges erneut auszuloten.
Also habe ich am Sonntag, 13. Oktober 2024 mit meinen Subaru Forester das TCS Offroad 2 Training im TCS Verkehrssicherheitszentrum Betzholz / Hinwil ZH absolviert.
Die Erfahrungen teile ich gerne mit Dir, und habe dazu ein kurzes Video zusammengestellt, welches den Parcours näher vorstellt.

Subaru Forester - das ideale Trailbase Touring Zug- und Offroad Fahrzeug
Der Subaru Forester ist eines der meistverkannten Fahrzeuge, welches gleichermassen als 'normaler PKW' mit dem für diese Klasse gewohnten Komfort aufwarten kann, aber auch als Wohnwagen-Zugfahrzeug eine gute Figur macht, und mit ein paar überschaubaren Anpassungen die Anforderungen an einen vollwertigen Gelädewagen erfüllt. Damit eignet sich der Subie hervorragend für das Trailbase Touring.
Doch schon ab Werk bietet der Forester gegenüber den 'echten' Geländewagen ein paar wesentliche, nicht zu unterschätzende Vorteile:
- geringes Gesamtgewicht von nur 2015 KG gegenüber deutlich mehr als 3 Tonnen, damit lassen sich auch weniger tragfähige Wege / Brücken befahren.
- Selbst mit Wohnwagen darf er auch auf 3,5 T begrenzte Wege befahren
- weniger Gewicht bedeutet fast zwangsläufig insgesamt weniger Verbrauch
- Mit den Aussenmassen Länge = 460 cm / Breite = 180 cm / Höhe = 174 cm ist er oft wesentlich kürzer, schmaler und niedriger. Damit
- lässt er sich leichter manövrieren
- erfordert er weniger Reversieren auf engen Passstrassen (10,8m Wendekreis)
- kann er aufgrund seiner geringeren Höhe in die meisten Parkhäuser einfahren
- können auch enge Dorfgassen und Wald-/BergPfade passiert werden
- verfügt er mit dem relativ kurzen Radstand (264 cm) über einen passablen Rampenwinkel.
- aufgrund seiner Beschaffenheit und Konstruktion
- mit seinem tiefen Schwerpunkt (Boxer-Motor!) hat er einen extrem guten Kippwinkel von deutlich über 40°
- ist er auch ausserhalb von Reisen vollständig alltagstauglich
- ist er gegenüber Vollblut-Geländefahrzeugen im Unterhalt und auch der Anschaffung wesentlich kostengünstiger.
- bietet eine sehr gute passive Sicherheit (5-Sterne EURONCAP)
- weist er ein gutmütiges und sicheres Fahrverhalten auf
Wenn er nun noch einige Modifikationen erhält, verwandelt er sich in einen ernsthaften und leistungsstarken Geländewagen.
Overlanding bedingt Offroadfähigkeit
Sobald man plant, seinen Subaru Forester auch für's Overlanding einzusetzen, kommt man um eine moderate Erweiterung der Offroad-Tauglichkeit nicht mehr herum.
Obwohl der Subaru über einen der wohl weltbesten 4 x 4 Antriebe mit symmetrischer Kraftübertragung verfügt und mit dem systembedingt tieflbauenden Boxermotor über einen herausragend guten Kippwinkel verfügt, ist er halt doch unverkennbar mehr ein Crossover oder SUV als ein Geländewagen.
Mit ein paar nicht einmal allzu teuren Eingriffen, welche dem Forry trotzdem die Alltagstauglichkeit nicht nehmen, lässt er sich zu einem erstaunlich potenten Geländefahrzeug erweitern, das sich vor den grösseren, schwereren und weitaus teureren 'echten' Offroadern keinesfalls verstecken muss.
Ganz im Gegenteil, dank seinem wesentlich geringeren Gewicht, weniger Gesamthöhe und Breite, einem kürzeren Radstand, tiefem Schwerpunkt und einer hohen Zuverlässigkeit ist er selbst für etablierte "Grössen" wie den Land Rover Defender, Toyota LandCruiser, Nissan Patrol und natürlich auch die unzähligen Pickup Varianten, die gerne als Overlander eingesetzt werden, ein ernst zu nehmender Konkurrent. Nicht zuletzt deshalb ist er in den Outback von Australien, aber auch in den USA auch im härteren Gelände recht weit verbreitet.
Aber wie gesagt, ein paar (in der Schweiz MFK-fähige) Erweiterungen sind für die Verwandlung vom 'normalen' PKW in ein überzeugend geländegängiges Fahrzeug schon angebracht:
- Höherlegung (4 cm, Subframe)
- Einbau Differenzialsperre an der Hinterachse
- Unterfahrschutz Motor und Getriebe
- Geländetaugliche AT-Reifen
- Anbringen von starken Berge-Ösen vorne und hinten (die Abschleppösen taugen nichts!)
Und nicht zu vergessen sind natürlich die entsprechenden Berge-Werkzeuge und Sandbleche.
